Heizkörper entlüften: Schritt für Schritt erklärt
Gluckert der Heizkörper oder bleibt er oben kalt, ist oft Luft im System. Mit wenigen Handgriffen können Sie selbst entlüften – und danach den Anlagendruck kontrollieren.
Erstellt am · Inhalt und Preise: Stand 14.10.2026. Das Archivdatum ist keine frühere Veröffentlichung.
Woran Sie Luft im Heizkörper erkennen
Typische Anzeichen sind Gluckern, Rauschen oder ein Heizkörper, der unten warm und oben kalt bleibt. Luft sammelt sich am höchsten Punkt und verhindert, dass das Heizwasser die ganze Fläche erreicht. Besonders nach Arbeiten an der Anlage oder zu Beginn der Heizsaison tritt das häufiger auf.
So gehen Sie beim Entlüften vor
Drehen Sie das Thermostatventil ganz auf und lassen Sie die Heizung kurz laufen. Schalten Sie danach die Therme oder Umwälzpumpe aus und warten Sie einige Minuten, damit sich die Luft oben sammelt. Halten Sie ein Tuch und ein Gefäß unter das Entlüftungsventil, öffnen Sie es mit dem Entlüftungsschlüssel langsam und schließen Sie es, sobald Wasser ohne Luftblasen austritt. Beginnen Sie in der untersten Etage beziehungsweise beim Heizkörper, der am nächsten zur Therme liegt.
Danach den Druck an der Therme prüfen
Beim Entlüften geht etwas Wasser verloren. Kontrollieren Sie deshalb das Manometer an der Therme. Welcher Wert passt, steht in der Bedienungsanleitung oder wurde bei der Inbetriebnahme festgelegt. Ist der Druck zu niedrig, muss Wasser nachgefüllt werden. Müssen Sie häufig entlüften oder nachfüllen, kann ein Leck, ein Problem am Ausdehnungsgefäß oder eine andere Ursache dahinterstecken – das sollte ein Fachbetrieb ansehen.
Für Ihre nächste Anfrage
- Thermostat aufdrehen und Heizung kurz laufen lassen.
- Pumpe oder Therme vor dem Entlüften ausschalten.
- Anlagendruck danach am Manometer kontrollieren.